Anton Tschechow

Der Heiratsantrag, Der Bär, Die Hochzeit

Drei Einakter

  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
  • Probenfoto
Plakat

Anton Cechov (1860-1904) stammte aus einer verarmten Kleinbürgerfamilie in Taganrog an der russischen Schwarzmeerküste. Als Medizinstudent begann er zu schreiben und bestritt bald seinen Lebensunterhalt mit zahlreichen kurzen Erzählungen, die er in Zeitschriften veröffentlichte. Neben seiner unablässigen schriftstellerischen Tätigkeit übte er später stets auch den Arztberuf aus, den er wegen des vielfältigen und engen Umganges mit Menschen sehr schätzte. Sein erzählerisches und dramatisches Werk gibt in vielen Facetten nicht nur einen reichen Einblick in das Leben im Rußland der Jahrhundertwende, sondern beschreibt auch mit großer Beobachtungs- und Einfühlungsgabe menschliche Verhaltensweisen, die allezeit und überall wiederzufinden sind. Lange Jahre an Tuberkulose leidend, starb Anton Cechov 1904 während eines Kuraufenthaltes in Badenweiler.

 
Die drei Einakter "Der Bär", "Der Heiratsantrag" und "Die Hochzeit" schrieb Cechov 1888/1889, kurz nach seinen ersten Versuchen als Dramatiker und mehrere Jahre vor seinen großen dramatischen Dichtungen "Die Möwe" (1896), "Onkel Wanja" (1897), "Drei Schwestern" (1901) und "Der Kirschgarten" (1904). Cechov selbst, stets zur Untertreibung neigend, was sein Werk und seine Person anging, wertete die frühen komischen Einakter als bedeutungslose Scherze, banale Unterhaltungsstückchen ohne besonderen künstlerischen Rang. Tatsächlich zeigen sie bereits seine Meisterschaft in der Beobachtung und knappen Schilderung von Menschen und Milieus. 

"Der Bär" beschreibt das Zusammentreffen zweier Menschenfeinde, einer Frau und eines Mannes, die jeder Liebesbeziehung abgeschworen haben und sich nur umso zwangsläufiger ineinander verlieben. "Der Heiratsantrag" handelt von der Unmöglichkeit, angesichts der Aufregung über Nebensächliches auf das Wesentliche zu kommen. "Die Hochzeit" schließlich führt kleinbürgerliche Renommiersucht und die ihr drohenden unerwarteten Gefahren vor. 

 


Der Bär 
Nena lvanovna Popova, eine junge Witwe und Gutsbesitzerin: Dorothee Cramer 
Grigorij Stepanovic Smirnovic ein noch nicht alter, Gutsbesitzer: Heinz Harth 
Luka, Lakai der Popova: Martin Sonnabend 
Drei russische Bauern: Fabian Kania, Andreas Müller, Olaf Ruckelshausen 

Der Heiratsantrag 
Stepan Stepanovic Cubukov, ein Gutsbesitzer: Kai Thomas 
Natalja Stepanovna, seine Tochter: Sabine Koch 
lvan Vasiljevic Lomov, Gutsbesitzer, Cubukovs Nachbar: Heinz Harth 

Die Hochzeit
Evdokim Zacharovic Zigalov, Unterverwaltungsinspektor im Ruhestand: Ulrich Rügner
NastasjaTimofeevna, seine Frau: Sabine Koch 
Dagenka, deren Tochter: Jana Prexler  
Epaminond Maksimovic Aplombov, ihr Bräutigam: Jörn Gröninger
Fedor Jakovlevic Brüller-Wächter, Kapitän 2. Ranges im Ruhestand: Kai Thomas 
Andrej Andreevic Njunin, Versicherungsagent: Fabian Kania 
Anna Martynovna Zmejukina, Hebamme: Eva Böhm 
Ivan Michajlovic Jatj, Telegraphist: Olaf Ruckeishausen 
Charlampij Spiridonovic Dymba, ein griechischer Konditor: Heinz Harth 
Der Brautführer: Andreas Müller 
Eine Kellnerin: Dorothee Cramer 

Musikzusammenstellung und Arrangement: Ulrich Rügner
Musik gespielt von: Gisela Meyer, Ursula Stamm, Michael Hohmann, Ulrich Rügner
Aufnahmetechnik: Walter Lottri, Olaf Ruckeshausen
Choreographie: Sabine Koch
Photographie: Kurt Vonrhein, Peter McClennan
Maske: Doris Enders
Realisation des Bühnenbildes: Erich Kremer
Licht: Albert Geißel
Technik: Karlheinz Ott
Regieassistenz: Charlotte von Wangenheim

Regie: Martin Sonnabend

Wir danken Rolf Buchenau, August und Maria Rehnert sowie der Metzgerei Tomhers
Aufführungsrechte: Drei Masken Verlag, München.

Premiere am 30. April 1993.
Aufführungsdauer etwa 2 1 /4 Stunden. 

Das Kellertheater wird unterstützt von der Stadt Frankfurt am Main (www.kultur-frankfurt.de)