Für ein paar tausend Lire kauft der gewalttätige Gaukler Zampano die naive Gelsomina ihrer Mutter ab, damit er für seine Wandervorstellungen eine Assistentin hat. Gelsomina versucht vergeblich Zampanos Zuneigung zu gewinnen, während er sie demütigt und schlägt. Im Laufe ihres gemeinsamen Weges treffen Zampano und Gelsomina auf die unterschiedlichsten Menschen, die jedoch eines gemeinsam haben, nämlich jeder für sich auf der Straße zu überleben, jeder auf seine Weise. Alle diese Begegnungen verändern, bei dem Einen mehr, dem Anderen weniger, den eingeschlagenen Weg. Für Gelsomina, aber auch für Zampano wird dies eine Reise, die ihrer beiden Leben auf dramatische Weise verändern wird.
»... ich weiß nicht, wozu dieses Steinchen nützt, aber zu irgendetwas nützt es, denn wenn das hier unnütz ist, ist alles unnütz, auch du, auch du bist zu irgendetwas nütze.«
Matto
Die Bühnenfassung des Filmklassikers von Federico Fellini wurde von Gerold Theobald verfasst und basiert auf dem Originaldrehbuch von Tullio Pinelli, Ennio Flaiano und Federico Fellini.
Der 1954 entstandene Film »La Strada« wurde ein Welterfolg und gilt heute als Meilenstein der Filmgeschichte, der unter anderem mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und Federico Fellini zu Weltruhm verhalf.
Probenphotos


