Sibylle Bergs Stück »Wünsch dir was« ist ein Stück über Götter, Menschen Jungfrauen und Ameisenbären. Gott hat keine Lust mehr auf das interreligiöse Croquetspiel, er treibt sich lieber in Pudelgestalt unter den Menschen herum und ist entsetzt über den Zustand seiner Schöpfung. Er beschließt deshalb dem Treiben ein Ende zu setzen während seine Götterkollegen Buddha, Elohim und Allah sich noch in philosophischen Betrachtungen über die Menschheit ergehen. Aber Maria, im Kampf um ihr Recht auf den Eisprung und die Empfängnis, macht ihnen klar, dass Gott bald seinen Plan umgesetzt haben wird: Sieben Tage für die Schöpfung, sieben Tage für die Vernichtung - sieben Seelen braucht es. So schickt Gott seinen „Adoptivsohn“ Ralf auf Seelenfang. Ob Villa, Ruhm, Geld, Sex: Einen Wunsch nach dem anderen erfüllt Ralf , eine Seele nach der anderen wird ihm überschrieben. Nun werden die Götter doch nervös. Wenn Gott alles auslöscht werden sie arbeitslos. Bronzezeit, Jakobiner, LA Crash, Attac und Mülltrennung – alles noch mal? Die Götter haben eine Idee – Ralf muss die wahre Liebe finden!