Die größten Probleme scheinen bis dato eine verschwundene Fernbedienung und die Frage zu sein, ob Anna gerne scharf esse oder nicht. Dies ändert sich schlagartig, als Vincent den Vornamen seines zukünftigen Stammhalters offenbart: Er löst damit eine Kettenreaktion an Emotionen aus, die nicht nur die scheinbare Toleranz der Gastgeber auf eine harte Probe stellt sondern im weiteren Verlauf auch die Freundschaft aller fünf Personen bis in die Grundfesten erschüttert.
Matthieu Delaporte und Alexandre Patellière beweisen in ihrem 2010 uraufgeführten Debutstück ihre langjährige Erfahrung als Drehbuchautoren. Pointierte Dialoge, verblüffende Wendungen, ein Wechselbad der Emotionen sowie eine unterschwellige Gesellschaftskritik zeichnen diese kurzweilige französische Komödie aus, die in Frankreich nicht ohne Grund direkt zu einem Publikumsrenner wurde.
2011 wurde »Der Vorname« für den Prix Molière nominiert, der höchsten literarischen Auszeichnung in Frankreich.


